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PKV: viele Möglichkeiten, um Beiträge zu reduzieren

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Eine Private Krankenversicherung (PKV) lässt sich nur schwer wechseln und meist auch nicht mehr verlassen. Zum Glück existieren aber eine Fülle an Möglichkeiten, um gestiegene Beiträge zu reduzieren. Mit anderen Worten muss der PKV-Schutz nicht zwingend teuer ausfallen.

Die Süddeutsche Zeitung widmet sich diesem Thema und empfiehlt zunächst einmal einen Blick auf den Selbstbehalt. Wer bei Arztbesuchen erst einmal in die eigene Tasche greift, darf sich auf niedrigere Beiträge freuen. Doch ist hier Vorsicht geboten, denn eine nachträgliche Senkung des Eigenbeteiligung bedarf in aller Regel einer Gesundheitsprüfung. Zudem ist der Versicherer berechtigt, den Selbstbehalt im Rahmen der gesetzlichen Grenzen zu erhöhen.

Eine andere Möglichkeit, um weniger Beiträge in der PKV zu zahlen, ist eine Überprüfung etwaiger Risikozuschläge. Diese dürfen nur dann aufrecht erhalten werden, wenn in den letzten Jahren eine Behandlung erfolgte. Dabei sollte man jedoch keine Leistungen ausschließen, weil sich dies zu einem späteren Zeitpunkt rächen kann.

Was immer ein Mittel sein kann, ist der Wechsel des Tarifs. Hierauf haben Versicherte sogar ein Anrecht und auch der Versicherer ist zu einer Beratung verpflichtet. Natürlich stehen in diesem Kontext auch der so genannte Standardtarif mit Konditionen entsprechend der gesetzlichen Krankenversicherung oder der Basistarif zur Verfügung.

Natürlich können sich Selbstständige auch wieder anstellen lassen, dürfen dabei aber nicht mehr als derzeit 57.600 Euro im Jahr verdienen. Selbiges gilt auch für Angestellte, die eventuell durch ein Teilzeitmodell weniger Lohn erhalten können und damit wieder unter die Versicherungspflichtgrenze fallen.

Bei einem Wechsel ist vor allem dann Vorsicht geboten, wenn bereits Altersrückstellungen existieren. Diese verfallen, sofern die PKV vor dem 1. Januar 2009 abgeschlossen wurde. Hinzu kommt, dass eine Neuversicherung vielfach mit Zuschlägen verbunden ist.

Ein Kommentar

  1. Vorsicht, wer sein Gehalt einfach auf die 4.800 Euro monatlich reduiziert! Alle Sonderzahlungen zählen bei der Berechnung dazu, wichtig ist das maximale Jahreseinkommen von 57.600 Euro

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