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PKV: viele Möglichkeiten bei steigenden Beiträgen

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Wer von einer Privaten Krankenversicherung (PKV) zurück in die gesetzliche Krankenkasse wechseln möchte, sieht sich einigen Hürden gegenüber. Es existieren jedoch auch innerhalb der PKV Möglichkeiten, eventuell gestiegene Beiträge zu minimieren.

RP Online berichtet darüber, dass der Wechsel zurück in die gesetzliche Krankenkasse laut Bundesgesundheitsminister Jens Spahn „schwerer als eine Scheidung“ gemacht wird. Möglich ist jedoch ein Fallen unter die jährliche Verdienstschwelle in Höhe von 59.400 Euro jährlich. Dies kann beispielsweise durch Teilzeit-Vereinbarungen oder auch die Aufnahme eines Nebenjobs bei Selbstständigen erreicht werden.

Folgt man dem Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenkassen, so liegt die Grenze bei 20 Stunden in der Woche und einem monatlichen Geldeingang von mindestens 1522,50 Euro, damit davon ausgegangen wird, dass kein Raum mehr für eine andere hauptberufliche Tätigkeit bleibt.

Ab einem Alter von 55 Jahren ist der Wechsel zurück in die Krankenkasse in aller Regel versperrt. Eine Ausnahme bildet die Konstellation, bei der der Ehepartner bereits in einem GKV-Tarif ist und nach Abmeldung eines Gewerbes in den Familientarif gewechselt wird.

Die Private Krankenversicherung (PKV) bietet jedoch ebenfalls eine Reihe an attraktiven Alternativen. Der Basistarif ist mit 690,31 Euro pro Monat jedoch recht teuer und muss in der Praxis bei mehr als der Hälfte der hier Versicherten durch einen Grundsicherungsträger bezuschusst werden. PKV-Kunden, die vor 2009 in die PKV gekommen sind, steht zudem der Standardtarif bereit, bei dem auch Altersrückstellungen in vollem Umfang berücksichtigt werden. Konkret bedeutet dies, dass die Beiträge im Schnitt bei gerade einmal 290 Euro im Monat liegen und der Selbstbehalt auf maximal 306 Euro begrenzt ist. Die Leistungen entsprechen in etwa denen der gesetzlichen Krankenkasse, die oft auch noch teurer ist.

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