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PKV: Vertrieb vor allem über Ausschließlichkeitsorganisationen

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Der Vertrieb der privaten Krankenversicherung (PKV) erfolgte auch im Jahr 2017 vor allem über die Ausschließlichkeitsorganisationen (AO). Das geht aus einer Studie von Willis Towers Watson hervor, die gleichzeitig Verluste bei Versicherungsmaklern und Mehrfachagenturen feststellt.

Asscompact fasst die Ergebnisse aus der mittlerweile zwölften Vertriebswege-Survey für die Private Krankenversicherung (PKV) zusammen und nennt die Ausschließlichkeitsvertreter mit 49 Prozent die klare Nummer eins im Vertrieb. Gegenüber dem Vorjahr ist diese Zahl sogar noch angestiegen.

Eingebüßt haben hingegen die Versicherungsmakler, deren Anteil von 38,3 Prozent (2016) auf nur noch 37 Prozent sank. Interessant ist in diesem Kontext, dass in der PKV so gut wie kein Direktvertrieb stattfindet und auch die sonst stark aufgestellten Banken keinerlei Rolle spielen. Selbiges gilt für die Vergleichsportale, die ebenfalls kaum im Geschäft mit der PKV mitmischen. Als einer der Gründe könnte die Komplexität der Beratung gelten.

Ein weiteres Ergebnis der Studie besteht darin, dass der Vertrieb über das Internet im Bereich der privaten Krankenversicherung auch in Zukunft erst einmal keine Rolle spielen wird. Der Markt gilt als ruhig, was auch damit zu tun hat, dass der Streit um die Einführung einer Bürgerversicherung erst einmal leiser geworden ist. Der Nachteil besteht derzeit eher in einer stagnierenden Nachfrage und einem eher flauen Neugeschäft.

 

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