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PKV: Versicherungspflichtgrenze steigt weiter an

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Wer Interesse an einer privaten Krankenversicherung (PKV) hat, muss ab 2018 noch etwas mehr verdienen. Die Versicherungspflichtgrenze bzw. Beitragsbemessungsgrenze wird im kommenden Jahr auf 59.800 Euro brutto ansteigen.

Wie Finanzen.de berichtet, wurden die neuen Grenzen vom Bundeskabinett beschlossen und folgen dabei einem Entwurf der Referenten aus dem Sozial- und Arbeitsministerium. Als einer der Gründe für die erneute Anpassung wurde die positive Lohnentwicklung im Jahr 2016 genannt.

Auf Monate umgerechnet, müssen Angestellte fortan 4.950 Euro brutto verdienen, um sich in einer PKV versichern zu dürfen. Gegenüber dem Vorjahr stieg die Jahresarbeitsentgeltgrenze (JAEG) um 150 Euro monatlich an. Diejenigen, die entsprechend weniger verdienen, müssen im Zweifel eine Gehaltserhöhung beantragen oder in die gesetzliche Krankenversicherung zurückkehren.

Analog stiegen auch die Grenzen für die gesetzliche Pflegeversicherung und die Rentenversicherung, womit den entsprechenden Versicherungsträgern höhere Einnahmen zukommen dürften.

Wohlgemerkt: die Grenzen gelten nur für diejenigen, die sozialversicherungspflichtig angestellt sind. Freiberufler oder Selbstständige haben auch schon bei geringerem Einkommen die Möglichkeit, sich privat zu versichern und eine Police bei einer PKV abzuschließen. Selbiges gilt auch für Beamte, die zudem auch noch Beihilfe erhalten.

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