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PKV: Versicherungspflichtgrenze steigt auch 2020

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Alle Jahre wieder steigt die Versicherungspflichtgrenze und damit die Hürde, die für den Wechsel in die Private Krankenversicherung (PKV) geschaffen wird. Das Arbeitsministerium hat unlängst neue Beitragsbemessungsgrenzen zur Sozialversicherung empfohlen und lässt damit auch die Sozialabgaben steigen.

Finanzen.de dokumentiert den Entwurf der Referenten, der mit großer Wahrscheinlichkeit umgesetzt werden dürfte. 62.550 Euro müssen demnach als Jahresbrutto zu Buche schlagen, um der gesetzlichen Krankenkasse zu entkommen und in die PKV zu wechseln. Auf den Monat umgerechnet, entspricht dies einem Salär in Höhe von 5.212,50 €, sofern nicht ein 13. Monatsgehalt fließt.Laut Bundesarbeitsministerium ist der Grund für die starke Heraufsetzung der Grenze die positive Lohnentwicklung und der Anstieg der Gehälter um durchschnittlich drei Prozent. Um in Kraft zu treten, muss nun noch das Bundeskabinett dem Entwurf zustimmen.

Dieser sieht auch höhere Beiträge für die Sozialversicherungen vor. Hier werden fortan maximal 4.687,50 Euro (56.250 Euro im Jahr) zugrunde gelegt und auch die allgemeine Rentenversicherung wird um bis zu 300 Euro im Jahr teurer.

Hinsichtlich der PKV gilt zudem, dass ein Rückfall unter die Versicherungspflichtgrenze dafür sorgt, dass wieder in die gesetzliche Krankenkasse gewechselt werden muss. Der Nachteil liegt auf der Hand, denn hier lassen sich deutlich weniger individuelle Spielräume im Versicherungsschutz nutzen und die Kosten sind – je nach konkretem Fall – ebenfalls höher.

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