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PKV: Versicherungspflichtgrenze soll 2021 erneut steigen

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Der Weg in die Private Krankenversicherung wird auch im kommenden Jahr wieder erschwert. Folgt an einem Referentenentwurf aus dem Bundesarbeitsministeriums, so soll die Versicherungspflichtgrenze auf fortan 64.350 Euro im Jahr angehoben werden.

Diese Information stammt von Finanzen.de, wo im selben Kontext auch eine Anhebung der Beitragsbemessungsgrenze erwähnt wird. Im direkten Vergleich zum Vorjahr, müssen Angestellte fortan monatlich 150 Euro mehr verdienen, um sich privat versichern zu können. Der monatliche Bruttoverdienst für die PKV muss somit bei 5.362,50 Euro liegen.Ob das Bundesministerium für Arbeit und Soziales dem Entwurf der Referenten folgt, ist zwar noch unklar, doch sollte es sich bei der Diskussion im Bundeskabinett eher um eine Formsache handeln. Für die PKV bedeuten die Zahlen natürlich nichts Gutes, denn seit vielen Jahren steigen die Hürden für eine Versicherung und bilden dabei laut Kritikern keineswegs nur die Dynamik hinsichtlich der Lohnentwicklung ab.

Beamte, Selbstständige oder Studierende können natürlich auch schon früher in eine PKV wechseln bzw. sind an keinerlei Einkommensgrenzen gebunden. Ebenfalls relevant sind die Beitragsbemessungsgrenzen, die die Renten- und Krankenversicherungsbeitragpflicht zum Ausdruck bringen. Hier dürfte fortan ein Wert in Höhe von 58.050 Euro anstelle der bisherigen 56.250 Euro angesetzt werden. Das maximale Einkommen, das zur Berechnung des Krankenkassenbeitrags relevant ist, liegt somit bei 4.837,50 Euro im Monat, woraus sich ein Krankenkassen-Höchstbeitrag in Höhe von 706 Euro ergibt.

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