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PKV: Versicherte wünschen sich digitale Arztrechnungen

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 Werden die Arztrechnungen für Versicherte in der Privaten Krankenversicherung (PKV) bald digital erstellt? Diese Frage drängt sich angesichts einer Mehrheit von zwei Dritteln zugunsten einer entsprechenden Lösung förmlich auf. Seitens der Ärzte besteht jedoch nachwievor Skepsis bezüglich eines solchen Vorgehens.

Die Deutschen Gesundheits Nachrichten greifen das Thema auf und nehmen dabei Bezug auf eine Studie der AXA und CompuGroup Medical Deutschland AG (CGM). Bei der elektronischen Krankenakte sind Ärzte und Patienten einig und sehen hierin eine Bereicherung. Unter 1.009 Privatversicherten sahen zudem 74 Prozent Vorteile in einer digitalen Arztrechnung, die sich direkt an die PKV weiterreichen lässt.

Der Anteil derjenigen, die die schriftlichen Belege als umständlich ansehen, liegt bei 62 Prozent. Dem Gegenüber stehen die Allgemeinärzte, von denen nur 23 Prozent eine digitale Abrechnung als wünschenswert ansieht. Interessant ist auch ein Blick auf die Frage, ob die Digitalisierung mehr Chancen oder mehr Risiken birgt. Bei den Versicherten sprechen 56 Prozent von mehr Chancen, während die Ärzte zu 61 Prozent auf die Risiken fokussieren.

Der Wunsch nach digitalen Rechnungen ist naturgemäß besonders bei jungen PKV – Kunden ausgeprägt. Unter den 18- bis 29-Jährigen waren es 85 Prozent, die diese Vorgehensweise favorisieren. Hinzu kommen  83 Prozent der 30- bis 44-Jährigen. Es zeigt sich darin, dass das Potenzial für entsprechende Dienste hoch ist und ein digitales Rechnungsmanagement durchaus Chancen hat.

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