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PKV -Versicherte profitieren von innovativen Medikamenten

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Dass die private Krankenversicherung (PKV) einen spürbaren Mehrwert für die Versicherten bringt, lässt sich auch aus den Ausgaben für Medikamente ablesen. Im Vergleich mit den gesetzlichen Krankenkassen schneiden die Privaten deutlich besser ab.

Die Deutsche Apotheker Zeitung veröffentlicht eine entsprechende Studie des Wissenschaftlichen Instituts der PKV (WIP), die für 2013 Arzneimittelausgaben in Höhe von 2,59 Milliarden Euro ausgibt. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies eine Steigerung um 5,3 Prozent.

Zu bemerken ist, dass der Herstellerrabatt sowohl für die gesetzlichen Kassen als auch für die PKV gelten, sodass die privaten Krnankenversicherungen in der Tat mehr Geld für ihre Versicherten übrig haben. Das betrifft insbesondere die Medikamente, die nach Ansicht des Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) einen beträchtlichen Zusatznutzen ergeben und die vor allem PKV -Patienten verschrieben werden. Die Privatversicherten erzielten bei den neuen Medikamenten einen Marktanteil von 15,7 Prozent, machen jedoch nur runde elf Prozent der Gesamtbevölkerung aus.

Anders sieht es bei den Generika aus, die bei der PKV einen schweren Stand haben. Bei den 100 umsatzstärksten generikafähigen Wirkstoffen liegt die PKV- Gesamtquote bei 60,1 Prozent gegenüber 93,9 Prozent bei den gesetzlichen Krankenkassen.

Auch sind die Privaten großzügiger bei den nicht verschreibungspflichtigen Arzneimitteln, insbesondere bei Tebonin.

Die Ärzte Zeitung sieht in den Unterschieden einen klaren Vorteil für Privatversicherte und freut sich über den „Zugang zu Innovationen„.

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