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PKV: Versicherte für digitale Medizin und Datenweitergabe

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Eine Umfrage unter Versicherten in der Privaten Krankenversicherung (PKV) hat ergeben, dass diese grundsätzlich gegenüber digitaler Medizin offen sind. In diesem Kontext wurde auch klar, dass die Weitergabe von Daten an die Versicherer kein grundsätzliches Problem darstellt.

Mehr Informationen bietet der Arbeitskreis Krankenversicherungen. Zitiert werden die Ergebnisse einer Umfrage, die die Versicherungskammer Bayern durchgeführt hat. 300 Personen nahmen an der Online-Befragung teil.

Angesichts des gewählten Mediums für die Umfrage erscheint wenig erstaunlich, dass die Mehrheit der Befragten die Digitalisierung als Möglichkeit der medizinischen Verbesserung ansehen. Diese Meinung bekundeten 75 Prozent der Befragten, während 66 Prozent auch an einem Bonusprogramm teilnehmen würden, das gesundheitliches Wohlverhalten honoriert.

Des Weiteren äußerten mehr als 50 Prozent, dass Sie für eine Prämie ihren Lebensstil anpassen und gesünder essen oder mehr Sport treiben würden. In diesem Bereich scheint also ein enormes Potenzial zu schlummern.

Telemedizin ist zwar hierzulande noch nicht erlaubt, wird aber ebenfalls positiv gesehen. Mehr als 50 Prozent nutzen bereits die bestehenden Apps oder möchten dies bald tun. Auch war mehr als die Hälfte der befragten Personen dazu bereit, die Angaben an die Krankenversicherer weiterzuleiten, sofern sie im Gegenzug individualisierte Leistungen und Angebote erhalten. Diese Mitteilungsbereitschaft erschöpft sich jedoch in Alter, Größe und Gewicht und schließt weder Diagnosen noch Fragen zu Nikotin- oder Alkoholkonsum mit ein.

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