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PKV: verschiedene Maßnahmen für mehr Attraktivität

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Wie lässt sich die Private Krankenversicherung (PKV) noch attraktiver gestalten? Vor allem angesichts der bevorstehenden Bundestagswahl rückt das Thema wieder einmal in den Fokus. Der Reformbedarf steht außer Frage, doch welche Maßnahmen sind vielversprechend und welche nicht?

Cash Online widmet sich diesem Thema in Form eines Gastbeitrags. Dort heißt es, dass manche Vorschläge zu Reformen, wie eine stärkere Mitnahmemöglichkeit für die Altersrückstellungen, eher zu steigenden Beiträgen führen würden.

Der Bereich der Beitragserhöhungen gilt allgemein als „Baustelle“. Problematisch ist dabei, dass es nicht kontinuierlich, sondern lediglich in Intervallen von mehreren Jahren zu (dann erheblichen) Aufschlägen kommt. Hier wünschen sich sowohl die PKV als auch die Versicherten mehr Kontinuität. Bemerkenswert ist in diesem Kontext, dass rein statistisch die GKV stärker erhöht, dies jedoch nicht so wahrgenommen wird.

Seitens der PKV – Anbieter wird geraten, die Gründe für eine Beitragserhöhung genau offen zu legen. Wenn ein transparenter Umgang herrscht, wächst auch das Vertrauen seitens der Versicherten. Zudem empfiehlt sich das Aufzeigen von Alternativen wie günstigeren Tarifen – und das ungefragt.

Hinsichtlich der Möglichkeiten für einen Wechsel der PKV ist die Branche bereits einige Schritt weiter gekommen. Was allerdings teilweise noch fehlt, ist die Transparenz. Tarife werden zwar angeboten, doch wird nicht immer deutlich, was sich hinter den einzelnen Leistungen verbirgt bzw. was wann sinnvoll ist und was nicht.

Zuletzt wird den PKV angeraten, eher auf die Leistungen und weniger allein auf die Kosten zu fokussieren. Denn im Leistungsbereich zeigen sich die deutlichsten Unterschiede gegenüber der gesetzlichen Konkurrenz.

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