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PKV vermeldet Rückgang beim Notlagentarif

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Der Notlagentarif in der Privaten Krankenversicherung (PKV) befindet sich derzeit auf dem niedrigsten Stand seit seiner Einführung. Aktuell sind rund 102.000 Menschen auf diese Weise versichert, was seit 2013 nicht unterboten wurde. Experten sehen den Tarif als wichtigen Baustein der Absicherung für den „worst case“.

Bei Cash Online findet sich ein entsprechender Artikel laut dem der Rückgang im Notlagentarif auch mit der verbesserten wirtschaftlichen Situation zu tun hat. Anders formuliert, gelingt es den Versicherten immer wieder, in einen regulären Tarif zurückzukehren.Interessant ist in diesem Kontext, dass seitens mancher Versicherungen keine Zahlen für eine Studie von Assekurata geliefert wurden. Anders formuliert, herrscht weiterhin eine gewisse Intransparenz und manche Informationen sind nur durch Schätzungen zu erhalten. 22 PKV Unternehmen stellten ihre Informationen zur Verfügung.

Die Quote im Notlagentarif bewegt sich im niedrigen Prozentbereich. Von 1.000 Vollversicherten waren im Jahr 2018 im Schnitt zwölf Personen Nichtzahler. Nimmt man die Beihilfeberechtigten hinzu, so ergibt sich eine Zahl von 22 Notlagentarifversicherten auf 1.000 Versicherte, worunter vor allem Freiberufler und Selbstständige sind.

Die Summe an Außenständen beläuft sich auf insgesamt 400 Millionen Euro brutto, im Durchschnitt ergeben sich hieraus runde 3.900 Euro pro Versichertem, wobei die Spannbreite laut Assekurata zwischen 1.500 Euro und 5.100 Euro liegt.

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