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PKV: Verliert die Ausschließlichkeitsorganisation an Boden?

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Ein wenig seltsam erscheint die Prognose ja schon. Die Unternehmensberatung Towers Watson hat sich dem Vertrieb für die Private Krankenversicherung (PKV) gewidmet und sieht die Felle für die Ausschließlichkeitsorganisation allmählich davonschwimmen. Demnach etablieren sich mehr und mehr die klassischen Versicherungsmakler in dem umkämpften Umfeld.

Ob sich dieser Trend jedoch fortsetzen wird, möchte ich dahingestellt sein lassen. Fakt ist, dass die Ausschließlichkeitsorganisation (AO), also Versicherungsagentur, die einzig und allein mit einem Versicherungsunternehmen zusammenarbeiten mit 42 Prozent den Löwenanteil im PKV -Markt abschöpfen.

Das hat auch den Grund, dass diese Art des Vertriebs meist eine höhere Kompetenz aufweist und die Tarife „Ihrer“ Versicherung besser kennt. Zudem ergeben sich erhebliche Vorteile in der Schadensregulierung, denn viele Anfragen können schnell und einfach auf einem „kurzen“ Dienstweg geregelt werden.

Cash Online widmet sich dem Thema und kommt auch darauf zu sprechen, dass in Krisenzeiten kein Vertriebsweg Zugewinne verbuchen konnte. Folgt man dem zitierten Marktforschungsinstitut, so verliert die AO in den nächsten ein bis zwei Jahren die Pole Position. Dass Kunden bei den freien Vertrieblern allerdings eine unabhängigere Vermittlung erhalten, lässt sich meines Erachtens so nicht sagen. Bei einem klassischen Versicherungsmakler könnten im negativen Fall die Provisionen im Vordergrund stehen und die Beratung bestimmen. Die AO hat hier keine so große Bandbreite und ist daher in der Lage, einzig und allein zum Wohl der Kunden zu beraten. Voraussetzung ist allerdings, dass mit einer konkurrenzfähigen Versicherung zusammengearbeitet wird ….

http://www.cash-online.de/versicherungen/2013/pkv-vertrieb-ausschlieslichkeit-unter-druck/160512

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