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PKV verdoppelt Rückstellungen innerhalb der letzten zehn Jahre

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Wann immer die Privaten Krankenversicherungen (PKV) in die Diskussion geraten, steht auch die Frage nach der Beitragsstabilität im Alter im Fokus. Dabei liegt die Summe der Rückstellungen, die auch zu diesem Zweck angespart wurden, derzeit bei satten 250 Milliarden Euro.

In der ÄrzteZeitung wird auf diesen Aspekt hingewiesen und zudem darüber berichtet, dass sich die Summe innerhalb der letzten zehn Jahre verdoppelt hat. Der Vorsitzende des PKV-Verbands, Uwe Laue, meint hierzu: „Dieser Kapitalstock reicht rechnerisch aus, um die Leistungsausgaben für die Privatversicherten mehr als neun Jahre lang zu decken„.

Angesichts dieser Erkenntnis erscheint die immer wiederkehrende Panikmache umso erstaunlicher. Fakt ist nämlich, dass die gesetzlichen Krankenkassen mit ihren deutlich mehr Versicherten Ende 2017 gerade einmal einen Betrag in Höhe von 26 Milliarden Euro ausweisen konnten — und damit nicht länger als fünf Wochen über die Runden kommen würden.

Die 250 Milliarden Euro der PKV sind durchweg in Staats- und Unternehmensanleihen mit besten Ratings oder auch in Immobilien und Windkraftanlagen investiert. Es handelt sich somit um einen Kapitalstock, der rundum sicher ist und auch den Versicherten zugute kommt.

Hinzu kommt, dass nahezu alle Tarife bereits Altersrückstellungen integrieren, d.h. seitens der Versicherten wird weiter gespart, sodass der „Topf“ noch größer werden dürfte. Wie das Ärzteblatt berichtet, hat die Bundesregierung das Verfahren in einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke ebenfalls als „nachhaltig“ bezeichnet.

 

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