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PKV Verband warnt vor unseriöser Akquise

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Zu Beginn des neuen Jahres treiben wieder einmal unseriöse „Versicherungsmakler“ ihr Unwesen. Darauf weist der Verband der Privaten Krankenversicherungen (PKV) hin und empfiehlt in diesem Kontext das direkte Stellen eines Strafantrags bei der Polizei.

Auf der Webseite Banktip.de heißt es, dass sich die Anrufer als Mitarbeiter des PKV ausgeben und konkret nach vorhandenen Versicherungsverträgen und Beitragszahlen fragen. Darüber hinaus wird eine umfangreiche Kundenberatung angebeboten. Hierzu stellt der PKV-Verband fest, dass von seiner Seite niemals verkaufsorientierte Telefongespräche geführt werden und damit der Ruf der Branche geschädigt wird.

Ein weiterer Aspekt der Kaltakquise besteht darin, dass es sich zumeist um einen Verstoß gegen das Bundesdatenschutzgesetz handelt. Aus diesem Grund sollten sich Betroffene sowohl die anrufende Telefonnummer als auch den genannten Namen des Anrufers notieren. Eine Anzeige bei der Polizei lässt sich problemlos auch online abgeben, wofür eigene Formulare bereitstehen.

Besonders ärgerlich an der jetzigen Anrufswelle ist die Tatsache, dass im letzten Jahr schon einmal derartige Probleme aufgetaucht waren. Dem PKV -Verband sind derweil die Hände gebunden, da er nicht selbst klagen darf.

Einer der Hintergründe für die Häufung zum Ende des Jahres, ist das Überschreiten der Versicherungspflichtgrenze durch einige Angestellte. Diese haben dadurch die Möglichkeit zu einem Wechsel in die PKV und sollen von den Anrufern direkt „eingefangen“ werden.

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