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PKV -Verband übt Kritik an geplantem GKV-Versorgungsstärkungsgesetz

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Nach den Planungen der Großen Koalition sollen die Krankenkassen durch das so genannte GKV-Versorgungsstärkungsgesetz aufgewertet werden. Ziel ist die Sicherstellung einer medizinischen Versorgung auf hohem Niveau, die nach Ansicht des PKV – Verbands jedoch nur durch den Systemwettbewerb erreicht wird.

Die Diskussion spiegelt sich im Versicherungsboten wieder, der die Kritik des PKV -Verbands an einigen Teilen der neuen Regelung aufgreift. So regele das Gesetz lediglich die Belange der gesetzlich Krankenversicherten. Dies hat jedoch auch Auswirkungen auf die PKV. Ein Beispiel ist die Erhöhung der Weiterbildungsstellen in der Allgemeinmedizin auf 7.500, die auch von den privaten Krankenversicherungen mitfinanziert wird.

Nach Ansicht der PKV bedeutet die reine Aufstockung jedoch keinen automatischen Erfolg und darf zudem nicht von der Gemeinde der Versicherten gezahlt werden.

Ebenfalls in der Kritik steht der Verzicht der Kranken- und Pflegekassen auf Regressanforderungen gegenüber freiberuflichen Hebammen, die nach Ansicht ds PKV -Verbandes eine Privilegierung dieses Berufsstands bedeutet.

Als bessere Lösung gilt den privaten Krankenversicherungen eine Stärkung des Wettbewerbs im Gesundheitswesen. Zudem bringen auch Innovationsfonds nichts, da hier in bürokratischer Weise und von staatlichen Stellen Mittel zugewiesen werden, was keineswegs Innovationen zur Folge hat.

Inwieweit die Vorschläge des PKV -Verbands gehört oder gar berücksichtigt werden, lässt sich schwer beurteilen. Derzeit wird das Gesetz auch erst beraten, sodass es bis zur Verabschiedung noch eine Weile dauern kann.

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