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PKV-Verband passt auch 2015 die Sterbetafeln an

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 Alle Jahre wieder werden vom PKV -Verband die Sterbetafeln angepasst. In diesem Jahr wurde jedoch nur eine geringfügige Veränderung gegenüber 2013 festgestellt – ein Trend, der bereits seit einigen Jahren besteht.

Die Sterbetafeln sind Statistiken, die die Sterbewahrscheinlichkeit der PKV -Versicherten reflektieren. Es handelt sich um eines der Kriterien für Beitragsanpassungen, das – anders als bei den Bevölkerungssterbetafel des Statistischen Bundesamtes – allein auf Kriterien der Versicherungswirtschaft stützt. Das bedeutet auch, dass keinerlei Rückschlüsse auf die Lebenserwartung der Gesamtbevölkerung vorgenommen werden können.

AssCompact greift das Thema auf und spricht davon, dass die Sterbewahrscheinlichkeit auf geringem Niveau angestiegen ist.

Die Bedeutung der Sterbetafeln wird von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) unterstrichen. Nach Ansicht der Behörde, werden die Versicherungsgesellschaften sowohl neue Tarife ab dem 1. Januar 2015 als auch Beitragsanpassungen an der aktuellen Statistik orientieren.

Wichtig ist dabei jedoch, dass gemäß  § 14a der Kalkulationsverordnung (KalV) „jede Beobachtungseinheit eines Tarifes, bei der Sterbewahrscheinlichkeiten kalkulatorisch berücksichtigt“ wird. Mit anderen Worten beinhaltet dies, dass die kalkulierten Sterbewahrscheinlichkeiten stets mit den zuletzt veröffentlichten Statistiken der PKV abgeglichen werden muss.

Große Veränderungen sind für die Versicherten aufgrund der jetzigen Veröffentlichung  jedoch ohnehin nicht zu erwarten….

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