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PKV -Verband fordert Reform der Pflegeversicherung

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Darüber, dass die Pflegeversicherung einer Reform bedarf, herrscht weitgehende Einigkeit. Von Seiten des Verbands der Privaten Krankenversicherungen (PKV) wurde nun ein eigener Vorschlag eingereicht. Es geht darin um einen „neuen Generationenvertrag„, bei dem die Belastung älterer Menschen besser abgefedert wird.

Evangelisch.de schreibt hierüber und weist darauf hin, dass der derzeitige Eigenanteil für Pflegebedürftige monatlich im Schnitt bei 662 Euro liegt. Das muss sich ändern, weshalb ältere Menschen weiterreichende Leistungen aus der Pflegeversicherung erhalten sollen.Auf der anderen Seite soll jüngeren Menschen die Investition in eine private Pflegeversicherung erleichtert werden, indem die gezahlten Beiträge beispielsweise steuerfrei gestellt werden. Die Solidarleistung für die heute Älteren sollen so lange laufen, bis die Generation der so genannten „Babyboomer“, also die Jahrgänge zwischen 1955 und 1965 im Ruhestand sind und nicht mehr einzahlen.

Der „Pflege-Bahr“ ist bereits ein Anfang, reicht für sich genommen jedoch offenbar nicht aus. Seitens der SPD kam jedoch sogleich Kritik am Vorstoß der PKV, der nach Ansicht der stellvertretenden Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion Bärbel Bas „vor allem ein neues Geschäftsmodell für die Versicherungsbranche“ darstellte.

Seitens der Linken kam der Vorschlag, die Privatversicherten mit Spitzeneinkommen in die vermeintlich solidarische Finanzierung der Pflege einzubeziehen. Ob diese Idee jedoch mehrheitsfähig ist, muss sich noch zeigen.

 

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