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PKV- Verband berichtet über steigende Pflegekosten

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Der Verband der Privaten Krankenversicherungen (PKV) hat neue Zahlen aus seiner „Pflegedatenbank“ veröffentlicht. Demnach sind die Kosten für einen Platz in einem der rund 13.000 Pflegeheime in Deutschland erneut angestiegen. Drei Bundesländer verzeichnen einen Anstieg um rund zehn Prozent gegenüber dem vergangenen Jahr.

Die Süddeutsche Zeitung berichtet darüber, dass insbesondere Baden-Württemberg sowie das Saarland und Nordrhein-Westfalen als teuer gelten. In Stuttgart, Freiburg und Umgebung müssen rund 2.250 Euro im Monat aus eigener Tasche gezahlt werden, um einen Heimplatz zu erhalten, im Bundesdurchschnitt sind es 1.927,54 Euro.Insbesondere die Lohnsteigerungen sind für die Kostenexplosion verantwortlich, erweisen sich jedoch als unbedingt notwendig. Interessant ist in diesem Kontext die Forderung der SPD, die offenbar möchte, dass die Eigenanteile für die pflegebedingten Kosten im Heim begrenzt und langfristig gestrichen werden. Auf welche Weise dies finanziert werden soll, geht aus dem zitierten Artikel jedoch nicht hervor.

Eine Maßnahme wäre die Übernahme der Kosten für die Behandlungspflege in stationären Einrichtungen durch die Krankenkassen. Des Weiteren sollten die Länder nach Ansicht des Paritätischen Baden-Württemberg wieder die Investitionskosten der Pflegeheime übernehmen.

Abhilfe schaffen private Pflegezusatzversicherungen, mit denen sich ein Teil der explodierenden Kosten abdämpfen lässt und die zum Teil auch staatlich unterstützt wird (Stichwort: Pflege-Bahr).

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