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PKV: Unterschiede in der steuerlichen Beurteilung

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Die Beiträge für die Private Krankenversicherung (PKV) lassen sich bekanntlich ohne Weiteres steuerlich geltend machen. Bei näherem Hinsehen offenbaren sich jedoch Unterschiede, die durchaus auch in die Wahl des passenden Tarifs einfließen können.

Das Handelsblatt weist darauf hin, dass durchaus Unterschiede zwischen reinen Basistarifen und Tarifen mit Selbstbeteiligung sowie Sonderleistungen existieren. Vom zu versteuernden Einkommen abziehen, dürfen die PKV -Versicherten jedoch lediglich die Beiträge, die dem Basisschutz dienen.

Wer sich also den Luxus besonderes Zahn- oder Augenarztbehandlungen etc. gönnt, kann die entsprechenden Sonderleistungen ebenso wenig absetzen wie eine Chefarztbehandlung oder ein Ein- bzw. Zwei-Bett-Zimmer im Krankenhaus.

Auf der anderen Seite wird hinsichtlich der Beiträge zur Privaten Krankenversicherung (PKV) seitens der Finanzämter keine Höchstgrenze eingezogen. Diese existieren lediglich im Bereich der „sonstigen Vorsorgeaufwendungen“ Höchstbeträge, die allerdings nur dann greifen, wenn sie noch nicht durch den reinen Basisschutz ausgeschöpft wurden.

Mit anderen Worten lassen sich die Beiträge für den Basisschutz stets absetzen. Liegen diese unterhalb der Höchstgrenzen, so lassen sich auch noch Beiträge zur Haftpflichtversicherung oder die Kosten für die PKV-Wahlleistungen einbeziehen.

Wichtig ist zudem, dass Rückerstattungen eingerechnet und bei der Steuererklärung angegeben werden müssen. Diese mindern die gezahlten Beiträge. Kosten für den Arzt oder Medikamente sind wiederum Teil der „außergewöhnlichen Belastungen“, bei denen eine Höchstgrenze für eine zumutbare Belastung existiert.

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