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PKV: Unisex-Tarife nun auch gesetzlich möglich

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Das Thema Unisex-Tarife in der Privaten Krankenversicherung (PKV) ist ein echter Dauerbrenner. Fest steht schon seit langem, dass die Tarife ab dem 21. Dezember 2012 gelten. Die gesetzlichen Rahmenbedingungen wurden jedoch erst vor wenigen Tagen geschaffen.

Die Rede ist dabei von der Änderung des Versicherungsaufsichtsgesetzes (Drucksache 17/9342), die durch ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs notwendig wurde. Am 7. November fand die entsprechende Sitzung im Finanzausschuss des Deutschen Bundestages statt.

Das Ergebnis stand jedoch schon vorher fest und so wurde die Gesetzesänderungen mit den Stimmen der CDU/CSU und der FDP beschlossen. Gegenstimmen kamen von der Fraktion der Linken, während sich die SPD und die Grünen der Stimme enthielten.

Trotz der Schaffung gesetzlicher Rahmenbedingungen dürften die Diskussionen um die Unisex-Tarife nicht abreißen. In der Kritik stehen vor allem die Versicherer, die jetzt noch schnell Policen an den Mann bringen wollen. Vor allem junge Männer werden noch mit den alten Tarifen geködert. Der Hinweis auf eine Neuberechnung im kommenden Jahr fehlt dabei meist, sodass es sich um reine „Last-Minute-Angebote“ handelt.

Fakt ist, dass sich Interessenten an einer Privaten Krankenversicherung (PKV) umfassend informieren sollten. Vor allem ein Versicherungsvergleich kann hier einige Fragen beantworten. Zudem ist neben dem aktuellen Preis auch die Beitragsstabilität entscheidend. Salopp formuliert bringt es nichts, in einen Tarif günstig einzusteigen, wenn die Preise nach wenigen Jahren bereits „durch die Decke schießen“.

Wer jedoch seine „Hausaufgaben“ macht und den passenden PKV-Tarif auswählt, braucht auch die Unisex-Tarife nicht zu fürchten.

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