Rundum Versicherungsblog

Schadensregulierung, Berufsunfähigkeit und PKV News

PKV und die Möglichkeiten der Rückkehr in die gesetzliche Krankenkasse

| Keine Kommentare

Ein häufig diskutiertes Thema ist die Möglichkeit einer Rückkehr von der Privaten Krankenversicherung (PKV) in die gesetzliche Krankenkasse. Angesichts oftmals steigender Beiträge im Alter kann dies durchaus gewünscht sein.

n-tv.de greift das Thema auf und lässt den Experten Franz-Josef Tenhagen zu Wort kommen. Dabei wird darauf hingewiesen, dass manche Menschen die Beiträge der PKV ab einem Alter von Mitte 50 nicht mehr zahlen können und zudem Probleme als Rentner bekommen könnten. Abhilfe schafft da das Einlegen eines Sabbaticals oder die Verringerung der Arbeitszeit.

Zumindest Angestellten gelingt auf diese Weise die Rückkehr in die gesetzliche Krankenversicherung sofern ihr Einkommen unter die Jahresarbeitsentgeltgrenze sinkt. Bedingung ist jedoch, dass mindestens ein Jahr reduziert gearbeitet wird und zudem keine Befristung im Arbeitsvertrag stehen darf.

Bei Selbstständigen ist es so, dass sie sich arbeitslos melden oder auch in ein Angestelltenverhältnis wechseln können. Dies ist jedoch nur bis zu einem Alter von 55 Jahren möglich.

Was jedoch – wie so oft – nicht in der Beratung vorkommt, ist das vermutlich auch wachsende Bedürfnis nach besseren ärztlichen Leistungen im Alter. Zwar mag die PKV trotz der eingebauten Alterssicherung irgendwann deutlich teurer werden – dafür genießt man jedoch auch kürzere Wartezeiten auf Facharzt-Termine und umfassende Behandlungsmöglichkeiten. Dieser Aspekt mag ggf. teuer erkauft werden, fällt allerdings allzu oft unter den Tisch.

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.


Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.