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PKV wünscht engere Zusammenarbeit mit Apotheken

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Der Verband der Privaten Krankenversicherungern (PKV) strebt eine engere Zusammenarbeit mit den Apotheken an. Im Rahmen des DAV-Wirtschaftsforums in Berlin (26.04.2017) unterstrich PKV-Verbandschef Uwe Laue die Partnerschaft mit den öffentlichen Apotheken und erwähnte explizit die Aut-idem-Verordnung, das Medikationsmanagement und die Direktabrechnung.

Die Pharmazeutische Zeitung kennt die Details und berichtet darüber, dass die PKV ihre Position gegenüber den gesetzlichen Krankenversicherern stärken möchte. Vor allem die Quote für Generika ist in der Privaten Krankenversicherung (PKV) mit 60 Prozent gegenüber den 90 Prozent der GKV deutlich zu niedrig.

Hinsichtlich der Aut-Idem-Verordnung strebt der PKV die Entscheidungsfreiheit durch den Apotheker an. So soll in einer „Kann-Vereinbarung“ einerseits die Therapiefreiheit des Arztes festgeschrieben werden, der das Ersetzen durch ein wirkstoffgleiches Medikament explizit ausschließen darf. Umgekehrt können Apotheker und Patienten entscheiden, ob sie kostengünstige Generika möchten oder nicht.

Auch das Medikationsmanagement soll fortan verbessert werden, was von manchen privaten Krankenversicherungen (PKV) bereits angegangen wurde. So existieren erste Verträge, die zu einer Senkung der Kosten führen könnten. Ähnliches gilt auch für die Direktabrechnung von Rezepten. In diesem Bereich bestehen bereits enge Kooperationen zwischen den PKV und den Apotheken. Für die Versicherten bedeutet das direkte Abrechnen von Arzneikosten  mit den Versicherer naturgemäß einen Vorteil, da nicht mehr in Vorkasse getreten werden muss.

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