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PKV: Üppige Beitragsrückzahlungen an die Versicherten

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Für Versicherte in der Privaten Krankenversicherung (PKV) erweist sich 2016 als lohnenswertes Jahr. Hintergrund sind die umfangreichen Beitragsrückzahlungen der einzelnen Versicherungen, bei denen in der Summe mehr als 500 Millionen Euro ausgeschüttet werden.

Wie Finanzen.de erläutert, werden mit der Beitragsrückzahlungen diejenigen Versicherten belohnt, die keine Leistungen in Anspruch genommen bzw. sich „gesundheits- und kostenbewusst verhalten“ haben. Allein beim Branchenprimus Debeka betrifft die Rückzahlung 412.000 Mitglieder und eine Summe in Höhe von 355 Millionen Euro.

Ähnliches gilt auch für die Continentale, die Gothaer, die Süddeutsche Krankenversicherung sowie die Hallesche. Letztere bedenkt mehr als 100.000 Kunden mit einem Betrag in Höhe von 63 Millionen Euro.

Mittlerweile bieten einige PKV auch einen Service an, bei dem direkt verglichen wird, ob eine Beitragsrückzahlung oder die Übernahme der eingereichten Rechnungen lukrativer ist.

Die Rückzahlungen werden bei manchen PKV in jedem Jahr vorgenommen, andere warten mehrere Jahre, damit sich die einzelnen Beträge summieren. Gerechnet wird in aller Regel in Monatsbeiträgen, die pro Jahr mit einem vordefinierten Faktor multipliziert werden. Vereinfacht ausgedrückt kann diese bedeuten, dass beispielsweise mit jedem Jahr ohne Inanspruchnahme ein oder auch ein halber Monatsbeitrag erstattet wird, was sich vor allem dann lohnt, wenn ohnehin wenig Arztbesuche zu Buche schlagen.

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