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PKV: Studenten geraten zunehmend in den Fokus

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Die Private Krankenversicherung (PKV) gilt vielerorts noch als reines Produkt für Besserverdiener und Selbstständige. Glaubt man jedoch der Einschätzung von Christian Fischer von der Hallesche, so könnten bald auch Studierende in den Fokus rücken.

Im Versicherungsbote findet sich ein entsprechender Artikel, in dem es vor allem um die Studierenden geht, die nicht kostenlos in der Familienversicherung mitversichert sind. Diese können zu Beginn ihres Studiums zwischen der PKV und dem Eintritt in die gesetzliche Krankenversicherung wählen. Hintergrund ist dabei, dass in den ersten drei Monaten nach Einschreibung an der Uni keine Versicherungspflicht für die GKV existiert.

Entsprechend besteht die Möglichkeit einer privaten Krankenversicherung, der sich auch auf Studierende erstreckt, deren Anspruch auf Familienversicherung während des Studiums erlischt. Das kann einerseits bei Erreichen der Altersgrenze von 25 Jahren der Fall sein oder tritt dann ein, wenn das persönliche Einkommen über 405 Euro bzw. 450 Euro bei einer geringfügigen Beschäftigung ansteigt.

Nach dem 14. Semester, spätestens aber mit Vollendung des 30. Lebensjahrs steht dann für GKV-Versicherte die Entscheidung zwischen einer Weiterversicherung in der PKV oder einer freiwilligen Versicherung in der gesetzlichen Krankenkasse an.

Seitens der Versicherer existierten mittlerweile eine Fülle spezieller Voll- und Teilversicherungen für Studierende. Sonderbedingungen sind dabei die Regel und dank des Wegfalls der Alterungsrückstellungen sind die PKV -Tarife überaus günstig kalkuliert. Interessant ist zudem, dass manche Tarife bereits im Hinblick auf eine spätere Weiterversicherung gewählt werden können. Praktisch ist dabei der Wegfall einer Gesundheitsprüfung.

Insbesondere für Lehramtsstudenten, denen eine Verbeamtung bevorsteht, kann die Option auf Weiterführung der PKV vorteilhaft sein.

Das BAföG-Amt bezuschusst die PKV übrigens mit 73 Euro, maximal jedoch der Hälfte des monatlichen Beitrags. Dieser Zuschuss ist lediglich im BAföG-Höchstsatz  schon enthalten und muss ansonsten gesondert beantragt werden.

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