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PKV: Steuervorteile bei Vorauszahlung möglich

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Versicherte in einer Privaten Krankenversicherung (PKV) können die Beiträge unter bestimmten Voraussetzungen besonders steuermindernd einsetzen. Die Rede ist dabei von Vorauszahlungen für die kommenden drei Jahre, wobei einige Bedingungen zu beachten sind. Zudem muss die jeweilige PKV diesem Procedere zustimmen.

Das Versicherungsjournal erläutert die Vorgehensweise und nimmt dabei Bezug auf das Institut für Vorsorge und Finanzplanung GmbH (IVFP). Dieses hat eine Gesetzesänderung seit 2020 ausgemacht, das unter dem Namen Bürgerentlastungsgesetz Krankenversicherung  firmiert. Wer für drei Jahre auf einmal überweist, kann die entsprechende Summe als Sonderausgabe in beliebiger und nach oben unbegrenzter Höhe abziehen.Betroffen sind sowohl die Beiträge für die Kranken- und Pflege-Pflichtversicherung als auch die Beitragsentlastungstarife für das Alter. Bis dato waren nur zweieinhalb Jahre möglich, was sich aus § 10 Absatz 1 Nummer 3 EStG ergab. Die jetzige Neuregelung mag zwar nicht substanziell sein, doch sechs Monate Krankenvollversicherungsbeiträge können sich im Spitzensteuersatz durchaus bemerkbar machen.

Der Trick besteht darin, dass durch eine Vorauszahlung in einem Jahr direkt die Obergrenze bei den „sonstigen Vorsorgebeiträge“ der Steuer erreicht wird. Dieser wird ohnehin vielfach schon durch die Kranken- und Pflegeversicherung eines Jahres ausgeschöpft. Indem jedoch in den folgenden beiden Jahren keinerlei Beiträge gezahlt werden müssen, entstehen Freibeträge in Höhe von 1.900 Euro für Angestellte oder Beamte bzw. 2.800 Euro für Selbstständige, die beispielsweise in Form von angegebenen Zusatzversicherungen profitieren.

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