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PKV: Steigende Beiträge bei Altverträgen erwartet

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Die Zinsen fallen und fallen und sind mittlerweile fast auf dem Nullpunkt angelangt. In der Folge berichtet das Versicherungsjournal darüber, dass eine Reihe von Privaten Krankenversicherungen (PKV) ihre Beiträge erhöhen müssen.

Das Problem besteht dabei im AUZ-Verfahren, das einen Zins von 3,5 Prozent vorsieht. Bereits in den letzten Jahren scheiterten zwei PKV -Anbieter an dieser Vorgabe und konnten den Aktuariellen Unternehmenszins nicht gewährleisten.

Folgt man der Aussage von Felix Hufeld, Aufseher der BaFin, so könnte dieses Problem mittlerweile 18 PKV betreffen. Dabei ist jedoch darauf hinzuweisen, dass das Verfahren noch nicht abgeschlossen ist. Darüberhinaus wies selbst die BaFin darauf hin, dass die Ergebnisse alles andere als dramatisch seien.

Die Folge eines Unterschreitens des AUZ ist eine Absenkung des Rechnungszinses. Dadurch entsteht eine Lücke in den Erträgen, die folgerichtig durch Versicherungsbeiträge aufgefüllt werden muss. Zu den betroffenen Versicherungen zählt unter anderem die AXA, die bereits offen einräumte, dass die 3,5 Prozent-Marke verfehlt wird.

Im AUZ-Verfahren wird stets eine Prognose für das übernächste Jahr abgegeben. Die Wahrscheinlichkeit liegt dabei bei 90 Prozent und neben der Nettoverzinsung werden auch noch eine Reihe anderer Faktoren berücksichtigt.

Wer sich über die Hintergründe und Details informieren möchte, kann den BaFin-Jahresbericht herunterladen. 288 Seiten geben hier einen umfassenden Einblick und helfen auch dabei, die exakten Kriterien für die AUZ zu verstehen.

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