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PKV: steigende Beiträge für steigende Qualität

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Sind steigende Beiträge in der Privaten Krankenversicherung (PKV) Ausdruck einer kontinuierlich steigenden Qualität? Diesen Standpunkt vertritt Wiltrud Pekarek, Vorstandsmitglied der Hallesche Krankenversicherung, und geht im Rahmen eines Interviews auch auf die Nachteile des Notlagentarifs ein.

Das Gespräch wird im Versicherungsbote dokumentiert und unterstreicht die Auffassung, dass die PKV keineswegs ein ineffizientes System ist. Vor allem die Leistungsfähigkeit des Gesundheitssystems und die Behandelbarkeit zahlreicher Krankheiten wirken sich auch auf die Kostensituation aus. Hinzu kommen natürlich die niedrigen Zinsen, die ebenfalls einen Einfluss haben.

Erwähnenswert ist in diesem Kontext, dass die Hallesche ihre Unisex-Tarife von Anfang an mit einem Rechnungszins in Höhe von 2,5 Prozent kalkuliert hat. Seinerzeit handelte es sich eher um einen ungewöhnlichen Schritt doch mittlerweile bringt dies eine zusätzliche Sicherheit. Die Folge: die Hallesche vermeidet große Beitragssprünge und sorgt für ein konstantes Niveau in diesem Bereich.

Im weiteren Verlauf des Interviews unterstreicht Pekarek auch ihre Einschätzung, dass sich die langfristige Beitragsentwicklung bei den gesetzlichen Krankenkassen und der PKV nur marginal voneinander unterscheidet und dies auch in Zukunft so bleiben wird. Zudem wird darauf hingewiesen, dass die jährliche durchschnittliche Erhöhung stets unterhalb von fünf Prozent liegt.

Zuguterletzt existieren immer auch der Standard- oder der Basistarif,  mit dem privater Versicherungsschutz auf dem Niveau der gesetzlichen Krankenversicherungen gewährleistet wird und auch der Notlagentarif puffert eventuelle finanzielle Engpässe problemlos ab. In diesem Kontext verwendet Pekarek den Vergleich zwischen einem Drei-Sterne- und einem Fünf-Sterne-Hotel und weist darauf hin, dass die Hallesche nicht nur in den Spitzentarifen einen guten privaten Krankenversicherungsschutz anbietet.

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