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PKV: spezielle Tarife für Studierende

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Eine Frage, die sich Kindern von Eltern mit Privater Krankenversicherung (PKV) immer wieder stellt: wie soll die Krankenversicherung während des Studiums aussehen? Die PKV bietet hierfür spezielle Tarife.

In der Ärzte Zeitung wird das Thema anhand eines konkreten Falls diskutiert. Ehrlicherweise wird in diesem Kontext auch darauf hingewiesen, das bei zu erwartender langer Jobsuche oder Orientierungsphase erst einmal die gesetzliche Krankenkasse die bessere Wahl sein kann. Hintergrund ist der fehlende Anspruch auf ALG I und das Risiko eines Abrutschens in Hartz IV. Die Folge: der Basistarif der PKV mit deutlich reduzierten Leistungen.

Auf der anderen Seite bieten die meisten privaten Krankenversicherung günstige Studententarife an. Diese gestalten sich oftmals noch ein gutes Stück günstiger als die entsprechenden Pendants der gesetzlichen Krankenkassen und erfreuen zudem durch umfangreichere Leistungen.

Zudem können sich Studierende, die in die GKV wechseln, eine Anwärterschaft auf die PKV sichern. Mit anderen Worten lässt sich eine spätere Gesundheitsprüfung leicht umgehen und direkt in den gewünschten Tarif gewechselt werden.

Sofern nach Abschluss der Uni sowieso ein gut bezahlter Job winkt, kann die Mitgliedschaft in der PKV von vornherein beibehalten werden. Wichtig ist in diesem Fall, dass drei Monate nach Immatrikulation ein Antrag auf Befreiung von der Versicherungspflicht gestellt wird.

Übrigens: Studierende, deren Eltern in der gesetzlichen KV sind, sind nur bis zum vollendeten 25. Lebensjahr mitversichert. Danach gilt die studentische Krankenversicherung bis zum Ende des Semester, in dem der 30. Geburtstag gefeiert wird.

 

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