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PKV: so viel fließt in die Altersrückstellungen

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Es sind Zahlen, deren Aussagekraft begrenzt ausfallen. Schließlich geht es nicht um die aktuellen Zuführungen in die Altersrückstellungen, sondern darum, wie sich die vorhandenen Altersrückstellungen auf die Beitragsstabilität auswirken. Dennoch kann ein Blick auf die Quoten interessant sein und unterstreicht das verantwortungsvolle Handeln in der Privaten Krankenversicherung (PKV)

Entsprechend dieser Vorrede, hat der Versicherungsbote die Zahlen für 2012 und den Vergleich zu 2011 veröffentlicht. Es ist darauf hinzuweisen, dass diejenigen, die nach 2009 eine PKV abgeschlossen haben, die Altersrückstellung bei einem Wechsel mitnehmen dürfen. Entsprechend kann es zumindest theoretisch zu starken Fluktuationen kommen.

An erster Stelle liegen die LVM und die Alte Oldenburger, die 2012 52,05 Prozent bzw. 47,35 Prozent in die Altersrückstellungen leiteten. Auch bei Concordia und Nürnberger lag die Quote über 45 Prozent und stieg in beiden Fällen um 3,2 bzw. 4,78 Prozent an. Überhaupt sind Unterschiede im Vergleich zwischen 2011 und 2012 teilweise eklatant. Die Allianz steigerte die Altersrückstellungen um 8,6 Prozent, die HUK um 5,16 Prozent, während die LKH satte 26,8 Prozent weniger einzahlte und vom Rekordlevel von 60,27 Prozent auf 33,47 Prozent abfiel.

Stabil blieb die Quote der Altersrückstellungen beispielsweise bei der Halleschen, wo eine Steigerung um 0,58 Prozent auf nunmehr 39,23 Prozent zu verzeichnen ist. Schlusslicht ist übrigens die ERGO Direkt, die nur noch 8,38 Prozent der Einnahmen in die Altersrückstellungen leitete.

Wie gesagt: die Zahlen allein haben für einen Vergleich keinerlei Aussagekraft und müssen stets in Relation zu den übrigen Kennzahlen der jeweiligen PKV gesehen werden.

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