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PKV -Skandal: Debeka weiter in der Kritik

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Die Vorwürfe gegen den PKV -Anbieter Debeka reißen nicht ab. Im Raum steht der Verdacht, dass das Unternehmen ein Netzwerk von Lehrern, Polizisten und anderen Beamten beschäftigte und diese mit dem Sammeln und der Weitergabe von Daten beauftragte.

Wie der „Focus“ berichtet, sollen mehr als 10.000 „Beschäftigte“ der Debeka an der Datensammlung beteiligt gewesen sein, was nun auch zu einem Ermittlungsverfahren der Koblenzer Staatsanwaltschaft geführt hat. Es steht dabei jedoch nicht das Unternehmen als Ganzes, sondern nur unbekannte Mitarbeiter unter Anklage.

Der Vorwurf lautet auf Bestechung und Anstiftung zur Verletzung des Dienstgeheimnisses. Gleichzeitig wird auch gegen die betreffenden Beamten wegen des Verdachts auf Bestechlichkeit und der Verletzung des Dienstgeheimnisses ermittelt. Es stellt sich jedoch die Frage, ob die Vorgehensweise der Debeka wirklich illegal war.

Nach Ansicht des PKV -Anbieters lautet die Antwort eindeutig „nein“. Im Rahmen einer Pressemittilung wurde auf die Struktur des Unternehmens hingewiesen. So heißt es:

„Bei einem Verein auf Gegenseitigkeit ist es üblich, dass zufriedene Mitglieder auch neue Mitglieder werben.“

Zwar wurden auch Verfehlungen eingeräumt und die Bafin für eine externe Kontrolle eingeschaltet, doch wurde bislang kein Fehlverhalten zutage gefördert. Interessant wäre in diesem Kontext auch die Frage, ob nur die Debeka Interesse an den Daten potenzieller Kunden hatte. Bislang richten sich anonyme Anzeigen lediglich gegen die Koblenzer, doch könnte sich auch das bald ändern.

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