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PKV setzt auch in Zukunft auf Telematik

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Die Privaten Krankenversicherer (PKV) setzen auch in den kommenden Jahren auf Telematik-Medizin. Seitens des Verbandes wurde nun deutlich gemacht, dass man gegenüber den gesetzlichen Krankenkassen nicht ins Hintertreffen gelangen möchte. Hintergrund ist das Terminservice- und Versorgungsgesetzes (TSVG).

In der Ärztezeitung wird jedoch auch deutlich, dass sich die PKV nicht mehr an der Betreibergesellschaft gematik beteiligen möchte, was bis 2012 noch der Fall war. Der Ausstieg erfolgte, das seitens der privaten Krankenversicherung berechtigte Zweifel an der Anwendungssicherheit für Privatversicherte bestanden, die bis heute nicht ausgeräumt werden konnten.

Fakt ist, dass Ärzte nur innerhalb der gesetzlichen Krankenversicherung einer gesetzlichen Pflicht zur Anbindung an die Telematik-Medizin unterliegen und das Thema im Bereich PKV außer Acht lassen dürfen. Dabei existieren bereits eine Fülle an elektronischen Patientenakten, die teils in Kooperation zwischen den PKV und den gesetzlichen Krankenversicherungen ins Leben gerufen wurden. Beispiele für die gelungene Zusammenarbeit sind die App „Vivy“ sowie „Meine Gesundheit“.

Seitens der PKV wird ein Zugang ohne Diskriminierung der eigenen Versicherten gefordert, wobei transaktionsbezogen für die Nutzung bezahlt werden könnte. Wichtig ist dabei die Sicherheit, dass Telematikmedizin auf jeden Fall angeboten wird und auf einer sicheren Infrastruktur basiert.

Eine Reaktion der Betreibergesellschaft bzw. der gesetzlichen Krankenkassen auf die Stellungnahme des PKV-Verbandes ist bislang nicht erfolgt.

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