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PKV: sehr heterogenes Bild beim Neugeschäft

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Befindet sich die Branche der Privaten Krankenversicherungen (PKV) in einer Schieflage? Dieser Eindruck könnte aufgrund des sehr durchmischten Bildes beim Neugeschäft ergeben. Der Branchenprimus Debeka kommt hier auf mehr als ein Viertel der Verträge. Es ist allerdings so, dass viele Versicherer keinerlei Angaben machten.

Das Versicherungsjournal ist dem Thema Neugeschäft auf der Spur und weist darauf hin, dass die Zahlen der Debeka zumindest verraten, dass Zuwächse in der Branche möglich sind. Ebenfalls zu den Unternehmen mit steigenden Zahlen gehört die Hallesche, die einen Platz in den Top Ten ergatterte. Das Problem liegt im Moment ein wenig darin, dass die ersten vier Gesellschaften und damit neben der Debeka noch die Hansemerkur, Signal Iduna und Continentale mehr als die Hälfte aller Neuzugänge auf sich vereinen. Experten sehen dies als keine gesunde Entwicklung des Marktes und befürchten, dass viele andere Versicherungsgesellschaften schlichtweg „ausbluten„.

Das mag für diejenigen zutreffen, die an Bestand verlieren, doch zeigt sich, dass auch ein solides Neugeschäft möglich ist. Eines der Hauptprobleme liegt in den stetig steigenden Versicherungspflicht-Grenzen. Die Hürden für den Eintritt in die PKV werden immer höher, was offenbar politisch gewollt ist. Im Zeitraum zwischen 2011 und 2018 ist die Grenze um rund 20 Prozent angestiegen, während der Rückgang der Zahl der Krankenvollversicherten „nur“ bei 2,7 Prozent lag.

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