Rundum Versicherungsblog

Schadensregulierung, Berufsunfähigkeit und PKV News

PKV: Rechnungszins oftmals über 3,5 Prozent

| Keine Kommentare

Erst vor wenigen Tagen hatte ich mich hier im Rundumversicherungsblog dem Thema Rechnungszins gewidmet. Und die eine Seite der Medaille offenbart. Fakt ist nun einmal, dass eine Reihe von PKV -Anbietern mit einem gesunkenen Rechnungszins kalkulieren müssen und daher die Beiträge anheben könnten.

Dass die Hallesche nicht dazu gehört, wurde ebenfalls schon an dieser Stelle vermeldet. Der Fairness halber, sei aber erwähnt, dass auch eine Reihe anderer Unternehmen besser als mit 3,5 Prozent gewirtschaftet haben.

Der Versicherungsbote widmet sich diesem Thema und präsentiert die Statistiken der letzten sechs Jahre. Nehmen wir aus naheliegenden Gründen wieder die Hallesche. Von 2007 bis heute lagen die Zinsen bei 4,13 Prozent, 4,37 Prozent, 4,2 Prozent, 4,02 Prozent, 3,98 Prozent und nun bei 4,38 Prozent. Nie unter 3,5 Prozent!

Auch einer Handvoll anderer Versicherer ist dieses vermeintliche „Kunststück“ gelungen und so rangieren 16 PKV -Unternehmen nachwievor über dem Strich. Es ist zudem darauf hinzuweisen, dass auch die so genannten Rückstellungen für erfolgsabhängige Beitragsrückerstattung (RfB) existieren, die sich ebenfalls auf die Stabilität der Beiträge auswirken.

Gewiss: das niedrige Zinsniveau macht jeder PKV zu schaffen. Über kurz oder lang könnte es dann auch zu einer Beitragsanpassung kommen. Doch die Art der Panikmache, wie sie in manchen Zeitungen betrieben wird, erscheint mir arg überzogen.

Selbst wenn PKV XY um ein oder zwei Prozent anhebt, empfiehlt sich der Vergleich mit einer gesetzlichen Krankenkasse. Hier könnte schnell klar werden, dass sich eine Versicherung bei den Privaten nachwievor lohnt.

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.


Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.