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PKV: Rechenschaftsbericht weist höhere Kosten aus

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Der neue Rechenschaftsbericht der PKV weist leicht gestiegene Ausgaben aus. Gegenüber den letzten Jahren hat sich der Anstieg jedoch verlangsamt. Zudem ist die Zahl der PKV -Versicherten zurückgegangen.

Einen detaillierten Überblick bietet die Ärzte Zeitung. Dort heißt es, dass pro Versichertem im Jahr 2014 2,6 Prozent mehr ausgegeben wurde als noch im Vorjahr. Diese Zahl bezieht sich allerdings nur auf die ambulante Arztbehandlung, bei der die Steigerung 2013 noch bei satten 4,5 Prozent lag.

Im Gesamten belaufen sich die Mehrausgaben für Versicherte auf 2,8 Prozent, wobei der größte Preistreiber die Medikamente und Verbandsmaterial sind. Hier betrug die Ausgabenerhöhung 5,3 Prozent – wobei jedoch noch keine absoluten Zahlen zu den einzelnen Bereichen kommuniziert wurden. Diese folgen dann im Herbst im Zahlenbericht der PKV.

Bekannt ist jedoch, dass die Versicherungsleistungen auf 24,7 Milliarden Euro anstiegen, wovon mit 23,8 Milliarden der Löwenanteil auf die Krankenversicherung und nur 0,87 Milliarden Euro auf die Pflegeversicherung entfallen. Bei den Einnahmen zeigt sich naturgemäß ein ähnliches Bild: aus der Krankenversicherung wurden 34,2 Milliarden Euro erwirtschaftet, davon 25,8 Milliarden Euro aus der Vollversicherung.

Zuletzt wuchsen auch die Altersrückstellungen auf nunmehr 202 Milliarden Euro, was angesichts der niedrigen Zinsen beachtlich ist. Die Steigerung betrug 4,1 Prozent und unterstreicht die Solidität der PKV -Branche. Zuguterletzt wurden die Abschlusskosten noch einmal um 4,8 Prozent gesenkt, wobei jedoch in etwa demselben Maße die Verwaltungskosten zunahmen

 

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