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PKV präsentiert neuen Regionalatlas für NRW

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Der Verband der privaten Krankenversicherer (PKV) hat nun auch für das bevölkerungsreichste Bundesland Nordrhein-Westfalen seinen Regionalatlas vorgelegt. Auch hier zeigt sich, dass die PKV maßgeblich zur Stärkung der medizinischen Infrastruktur auf dem Land bzw. in strukturschwachen Städten beiträgt.

In einer Pressemitteilung verrät der PKV-Verband konkrete Zahlen und schlüsselt die zusätzlichen Einnahmen in Arztpraxen nach Städten und Landkreisen auf. Insgesamt entfallen auf diesen Bereich in NRW 2,54 Milliarden Euro von 13,2 Milliarden Euro bundesweit. Den höchsten Profit mit PKV -Versicherten verbuchen die Arztpraxen im Hochsauerlandkreis, wo ein Realwert in Höhe von durchschnittlich 85.000 Euro jährlich erzielt wird.Wirft man hingegen einen Blick auf den Großraum der Metropole Köln, so ergibt sich ein Wert von 51.000 Euro. Die Landeshauptstadt Düsseldorf beschert Ärzten durch Privatpatienten im Schnitt 37.359 Euro jährlich, in Gelsenkirchen sind es 49.265 Euro.

Vergleicht man die Zahlen mit denen aus Hessen, Bayern und dem Saarland, die bereits zu einem früheren Zeitpunkt veröffentlicht wurden, zeigt sich deutlich, dass die immer wieder geforderte Vereinheitlichung des Gesundheitssystems zu keiner besseren Verteilung der Ärzte führen würde. Es ist vielmehr so, dass Arztpraxen gerade in strukturell schwachen Gebieten auf die Mehreinnahmen angewiesen sind und ein EInheitssystem eventuell zu einer weiteren Ballung in den Metropolregionen führen könnte.

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