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PKV: Pflege-Bahr wird offensiv beworben

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Der PKV -Verband bzw. Verband der privaten Krankenversicherung wird den neu eingeführten „Pflege-Bahr“ offensiv bewerben. Das Versicherungsjournal berichtet in diesem Zusammenhang von einer Medienkampagne und einem gleichzeitigen Informationspaket.

Wir vom Rundumversicherungsblog hatten in diesem Kontext bereits über den „Pflege-Bahr“ berichtet und sehen darin eine attraktive Ergänzung. Der PKV -Verband hat nun auch seine Musterbedingungen vorgestellt und verleiht der neuen Versicherungsform zusätzlich Kontur.

Ausgangspunkt ist das Wissen darum, dass sowohl die soziale Pflegeversicherung (SPV) als auch die private Pflegepflicht-Versicherung (PPV) lediglich 50 Prozent oder weniger an Pflegekosten übernehmen. Bei Pflegestufe III können somit Kosten in Höhe von bis zu 1.700 Euro auf die Versicherten oder deren Angehörige zukommen.

Pflegezusatzversicherungen dienen nun dem Zweck, die Lücke zu schließen und die kompletten Pflegekosten abzusichern. Aktuell besitzen lediglich 2,4 Prozent der Pflegeversicherten eine Pflegezusatzversicherung. Das Potenzial ist also enorm und die Attraktivität wird durch die staatliche Förderung zusätzlich erhöht.

Seitens der Bundesregierung wird bereits für das Jahr der Einführung (also 2013) mit 1,5 Millionen Neuabschlüssen gerechnet. Der PKV -Verband ist ähnlich optimistisch und richtet sich in seiner Kampagne auch an Eltern, die ihren Kindern die Haftung für die eigene Pflegebedürftigkeit ersparen können.

Seitens des Gesetzgebers wird ein monatlicher Mindestbetrag von zehn Euro vorgesehen, der mit fünf Euro monatlich gefördert wird. Die vorgeschriebene Mindestleistung für Pflegestufe III soll 600 Euro betragen, in Stufe II sollen mindestens 30 Prozent der Stufe III geleistet werden und in Stufe I dann noch 20 Prozent.

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