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PKV: nicht mehr Beitragssteigerungen als bei den Gesetzlichen

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Mit teilweise überaus interessanten Zahlen und Fakten wartet Volker Leienbach, Direktor des Verbandes der Privaten Krankenversicherung (PKV), in einem Interview mit Deutschlandradio Kultur auf. Vieles davon ist zwar bereits bekannt, wird jedoch in dem Gespräch ein wenig anders beleuchtet.

Auf der Webseite des Radiosenders lässt sich das Gespräch nachlesen. Eines der Ergebnisse besteht darin, dass die oftmals kritisierten Beitragserhöhungen keineswegs drastischer ausfallen als in den gesetzlichen Krankenkassen. Zudem weist Leienbach zurecht darauf hin, dass mit dem Basis- und dem Standardtarif auch solidarische Elemente in der PKV existieren.

Im Gespräch weist Leienbach sogar darauf hin, dass manche Versicherte überhaupt keine Beiträge mehr bezahlen müssen. Das trifft beispielsweise auf einige Menschen in hohem Alter zu, bei denen die Summe der Altersrückstellungen die monatlichen Zahlungen voll und ganz abdeckt. Ebenfalls wird darauf hingewiesen, dass neben den Altersrückstellungen ab einem Alter von 60 Jahren auch noch ein Zehnprozentzuschlag wegfällt und die Beiträge dadurch ebenfalls stabil bleiben. Angestellte in der PKV müssen ab Erreichen des Rentenalters auch das Krankengeld nicht mehr versichern.

Bedenkt man, dass das gesetzliche System umlagefinanziert ist, so ist angesichts der demoskopischen Entwicklung das Erreichen der Grenzen vorprogrammiert. Abhilfe kann hierbei eine private Krankenzusatzversicherung schaffen, die wegfallende Leistungen ersetzt. Schon jetzt existieren 24 Millionen Zusatzversicherungen – bei steigender Tendenz.

Das Gespräch war überaus lang und kann an dieser Stelle nur skizziert werden. Auf der angegebenen Webseite lässt sich das Interview jedoch in seiner vollen Länge nachlesen und auch hören.

 

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