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PKV: neue Regeln für den Vertrieb

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Schlechte Zeiten für die klassischen Versicherungsvertreter? Das könnte man angesichts geänderter Konditionen beim Verkauf privater Krankenversicherungen (PKV) durchaus annehmen. Der ehemalige Versicherungsverkäufer Mehmet Göker geht sogar davon aus, dass in den nächsten drei Jahren kein reiner PKV-Vertrieb überleben kann.

So dokumentiert es das „Handelsblatt“ und gibt damit zu denken. Einerseits steht Göker in einem eher zweifelhaften Ruf und muss sich aufgrund seiner Art von Versicherungsvermittlung demnächst vor Gericht verantworten, andererseits haben sich die Bedingungen tatsächlich geändert.

Da ist beispielsweise die Deckelung von Provisionen. Und da ist vor allem die Verlängerung der Haftungszeit von zuvor einem auf nunmehr fünf Jahre. Das hat für Endkunden den Vorteil, dass keine schlechten Billigtarife mehr auf dem Markt sind, sondern durchweg auf Qualität geachtet wird. Anders ausgedrückt hat die PKV -Branche erheblich dazu gelernt und achtet nicht mehr nur auf den Umsatz, sondern auch darauf, woher die Kunden stammen.

Die viel kritisierten Billigtarife der PKV geraten mehr und mehr ins Hintertreffen und dürften bald komplett verschwinden. Damit wird jedoch auch den Kritikern der Branche viel Wind aus den Segeln genommen und die Akzeptanz der privaten Krankenversicherung steigt an. Entsprechend ist es wohl eher als Vorteil zu werten, dass das Geschäft mit der PKV-Vermittlung keine reine Goldgrube mehr ist. Seriöse Versicherungsberater werden sich sowieso am Markt halten, da deren Arbeit auf Langfristigkeit ausgerichtet ist.

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