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PKV: neue Arzneimittel werden bevorzugt eingesetzt

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Versicherte in der Privaten Krankenversicherung (PKV) profitieren deutlich mehr vom Einsatz neuer Arzneimittel als diejenigen, die in den gesetzlichen Krankenkassen versichert sind. Das ergab eine Studie des Wissenschaftlichen Instituts der privaten Krankenversiche­rung (WIP), die einen Marktanteil von 33,1 Prozent bei den PKV ermittelten.

Das Ärzteblatt stellt heraus, dass für den Test neu zugelassene Medikamente des Jahrgangs 2014 über einen Zeitraum von vier Jahren bis Ende 2017 beobachtet wurden. Dabei wurden sowohl die Arzneimittelabrechnungen der PKV für die Bewertung herangezogen als auch Daten aus dem Arzneiverordnungs-Report der Krankenkassen und des Unternehmens Insight Health.Bei der Zahl der Zulassungen neue Medikamente bringt es die PKV für 2014 auf einen Marktanteil von 33,1 Prozent, danach rangiert dieser bei 15 Prozent und erst im vierten Jahr wurde mit 10,4 Prozent in etwa der Prozentsatz der Privatversicherten in Deutschland erreicht. In absoluten Zahlen blieb der Anteil der Verordnungen stabil, sodass sich auch zeigt, dass die nach und nach etablierten (und damit nicht mehr neuen) Medikamente auch von den gesetzlichen Kassen verordnet wurden.

Folgt man der Interpretation des WIP, so lässt sich daraus schließen, dass die PKV hinsichtlich der Akzeptanz und Nutzung neuer Medikamente die Nase vorn hat und in einer Vorreiterrolle ist.

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