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PKV nehmen wieder an gesetzlichen Digitalisierungsprojekten teil

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Die privaten Krankenversicherer (PKV) möchten wieder an den gesetzlichen Initiativen zur Digitalisierung im Gesundheitsbereich mitwirken. Die Rede ist von der gematik, die eine Telematikinfrastruktur schafft und auch hinter der elektronischen Patientenakte ePA steht. Folgt man dem Handelsblatt, so soll am 3. April die Rückkehr der PKV unterschrieben werden.

Seit 2012 waren die privaten Versicherer dem Projekt ferngeblieben und hatten den Fokus auf die Entwicklung eigener Lösungen gelegt. Der Grund für die damalige Absage lag in der nicht gesicherten Akzeptanz von elektronischen Gesundheitskarten privater Versicherer. Die jetzige Rückkehr deutet darauf hin, dass ein Konsens gefunden wurde.Zudem heißt es im zitierten Artikel, dass seitens der PKV eine Summe in Höhe von 50 bis 70 Millionen Euro gezahlt wird, um den bis dato vollzogenen Fortschritt auszugleichen und wieder „auf Stand“ zu sein. Das Geld erhalten die anderen Beteiligten an dem Projekt, namentlich die Vertreter von Kassen und Ärzteschaft sowie das Bundesgesundheitsministerium.

Seitens der gematik freut man sich bereits, wenngleich noch keine konkreten Aussagen getroffen wurden:

„Die Rückkehr der PKV wäre ein positives Signal für unsere Arbeit bei der Digitalisierung des deutschen Gesundheitswesens“

Selbiges gilt sicherlich auch für die Versicherten, denn eine gemeinsame Lösung ist schlichtweg effizienter und damit günstiger.

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