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PKV: Nach der Wahl wie vor der Wahl?

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Bahnt sich auch nach der Bundestagswahl und den erfolgreichen Koalitionsverhandlungen ein Szenario wie im Wahlkampf an? So abstrus diese Befürchtung auf den ersten Blick scheint, so realistisch wird sie von Seiten des PKV-Verbands in Erwägung gezogen. Schließlich wird die Private Krankenversicherung im Koalitionsvertrag mit keiner Silbe erwähnt.

In der Ärzte Zeitung liest man aus diesem Grund bereits, dass die PKV „auf alle Szenarien vorbereitet“ ist. Das Zitat stammt von PKV-Verbandsdirektor Dr. Volker Leienbach, der noch hinzufügt, dass nicht für jede Konstellation eine befriedigende Antwort vorliegt.

Im Rahmen des Parlamentarischen Abend der KV Schleswig-Holstein wurde zudem die Erwartung geäußert, dass die Private Krankenversicherung auch in den kommenden Jahren in der Diskussion bleiben wird. Angesichts von Rücklagen von derzeit 180 Milliarden Euro dürfte die Solidität der Finanzierung eigentlich gesichert sein. Immerhin reicht die Summe, um sämtliche PKV-Versicherten über den Zeitraum von sieben Jahren zu versorgen. Die gesetzlichen Krankenkassen kalkulieren hier nur mit einem Puffer von zwei Monaten.

Des Weiteren scheint es erwiesen, dass der Markt auf Differenzierung Wert legt, die durch eine einheitliche und gesetzlich vorgeschriebene Bürgerversicherung nicht erreicht wird. Da die Koalitionspartner hier nicht einer Meinung sind, könnte die PKV auch in der kommenden Legislaturperiode ein – Zitat – „heißes Thema“ bleiben. Dass es trotz des Wahlsiegs der Union zu einer Abschaffung kommt, ist allerdings nicht zu erwarten ….

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