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PKV mit umfassenden Beitragsrückerstattungen

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Während manche Medien immer wieder behaupten, die Kosten für die PKV würden stetig steigen, erstatten eine Reihe von Anbietern auch in diesem Jahr wieder Beiträge. Auch Versicherter bei der Halleschen dürfen sich auf Überweisungen freuen.

Finanzen.de nennt zudem die Debeka, die Universa und die Gothaer, die allesamt die Leistungsfreiheit ihrer Kunden mit einer Rückerstattung honorieren. Auch manche gesetzliche Krankenversicherung schließt sich diesem Modell an. So erstatten beispielsweise die Techniker Krankenkasse aber auch HKK und IKK Beiträge.

Beachtlich sind die ausgeschütteten Summen. Die Hallesche zahlt beispielsweise 53 Millionen Euro an ihre Versicherten zurück, bei der Gothaer fließen 24 Millionen Euro und die Universa ist mit 20,1 Millionen Euro dabei. Natürlich werden die Beiträge nur dann zurückerstattet, wenn über einen bestimmten Zeitraum keinerlei Versicherungsleistungen in Anspruch genommen wurden.

Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass man vor Einreichen einer Rechnung überlegen sollte, ob sich die Übernahme wirklich lohnt. Manchmal ist ein Begleichen aus eigener Kasse merklich günstiger und kann dann mit der Rückerstattung verrechnet werden. Kritiker haben hier darauf hingewiesen, dass manche Versicherte bewusst auf Leistungen verzichten, um sich die Rückerstattung zu sichern. Die Gesundheit sollte jedoch immer im Vordergrund stehen.

Wichtig ist auch, dass die Rückerstattung ordentlich versteuert wird. Es gilt dabei das Jahr, in dem das Geld geflossen ist und nicht das Jahr der Beitragsfreiheit. Angegeben wird die Rückerstattung in der Steuererklärung unter Sonderausgaben/Versicherungen und Altersvorsorge.

 

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