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PKV mit moderaten Beitragssteigerungen

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Es ist ein wiederkehrendes Ritual, dass angesichts der jährlichen Beitragssteigerungen in der privaten Krankenversicherung (PKV) die Frage gestellt wird, wer das bloß bezahlen soll. Bedenkt man jedoch, dass die Grenze des jährlichen Einkommens, das für den Eintritt in die PKV vorliegen muss, noch schneller steigt als die Beiträge, so muss man sich hierüber wohl keine Sorgen machen.

Überhaupt — so informiert uns Check24 — sind die Beiträge laut einer aktuellen Auswertung des Wissenschaftlichen Instituts der PKV (WIP). in den Jahren zwischen 2010 und 2020 um jährlich 2,3 Prozent gestiegen. Die von manchen Parteien favorisierte gesetzliche Krankenkasse legte im selben Zeitraum um 3,8 Prozent und willkürlich ist die Auswahl der letzten zehn Jahre nun wahrlich nicht.Für 2020 wird eine Steigerung um 2,8 Prozent in der PKV und 3,5 Prozent in den gesetzlichen Kassen erwartet. Letztere erhalten jedoch auch dann höhere Einnahmen, wenn die Beitragsbemessungsgrenze steigt oder wenn höhere Löhne gezahlt werden, während die privaten Krankenversicherer nicht nach Lust und Laune erhöhen dürfen, sondern ein bestimmter Schwellenwert überschritten werden muss.

Die Folge sind immer wieder sprunghafte Anstiege, die von manchen Medien genüsslich und gerne unter Verweis auf RenterInnen kommentiert werden. Um diese Sprünge zu vermeiden, liegen die Vorschläge bereits seit geraumer Zeit auf dem Tisch, wurden jedoch bislang nicht vom Gesetzgeber aufgegriffen oder von der Politik diskutiert.

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