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PKV mit deutlichen Mehrausgaben wegen Corona

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Entgegen anderslautenden Gerüchten und Aussagen haben sich die Privaten Krankenversicherungen (PKV) überproportional an den Kosten durch Corona beteiligt. Hierauf weist der PKV-Verband hin und liefert auch einen Vergleich zwischen den eigenen Ausgaben und denen der gesetzlichen Krankenkassen.

Wie der Medical Tribune schreibt, sind die Kosten in der GKV zurückgegangen, während die privaten Krankenversicherer im ersten Halbjahr 2020 ein Plus in Höhe von fünf Prozent hinnehmen mussten. Hieraus folgt auch, dass deutlich mehr gezahlt wurde, als dem Anteil an den Versicherten entsprochen hätte.Ein Beispiel für die Mehrzahlungen seitens der PKV liefert die Extravergütung für den erhöhten Hygieneaufwand in den Arztpraxen sowie die Kosten, die durch eine verstärkte Nutzung von Videokonferenzen und Telefonberatung entstanden. Auch im stationären Bereich, also in den Krankenhäusern hat die PKV nahezu bei allen Zusatzzahlung mitgemacht und war an mehr als 98 Prozent der Ausgaben für den Rettungsschirm der Krankenhäuser beteiligt.

Lediglich Corona-Tests, die ohne Vorliegen von Symptomen durchgeführt werden und das reine Freihalten von Betten in den Krankenhäusern sowie die Boni für angestellte Pflegekräfte fällt nicht in das Ressort der PKV, was allerdings auch nicht erwartet wird.

Dass die PKV indes zu wenig an den Coronakosten beteiligt ist, wie beispielsweise von der Vize-Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion Bärbel Bas behauptet wird, ist schlichtweg unzutreffend.

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