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PKV: Kunden der Halleschen vermeiden Direktabrechnung

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Kunden der Privaten Krankenversicherung (PKV) haben offensichtlich kein Interesse an einer Direktabrechnung. Das hat die Hallesche herausgefunden, die ein entsprechendes Angebot unterbreitet hatte. Die meisten Versicherten winkten jedoch ab und wollten die Rechnungen weiterhin selber sehen und kontrollieren.

Die ÄrzteZeitung  schreibt über das Projekt namens „Kill Bill“, bei dem die Hallesche ihre Kunden nach den Vor- oder Nachteilen einer direkten Sendung der Rechnung an die PKV gefragt hatte.

Die meisten Versicherten wollen die Rechnung sehen und somit sicherstellen, dass auch korrekt abgerechnet wurde. Darüber hinaus besteht seitens der Versicherten auch ein Interesse an transparenten Abläufen beim Versicherer. Die Schadensabwicklung soll sowohl zügig als auch nachvollziehbar erfolgen.

Die Hallesche gehört zu den privaten Krankenversicherungen, die mehr und mehr auf digitale Technik setzt. So werden die meisten Rechnungen mittlerweile via App eingereicht.

Interessant an der Absage durch die Versicherten ist der Wunsch, beispielsweise der Apotheker, dass Arzneimittel direkt abgerechnet werden. So schrieb die Pharmazeutische Zeitung vor rund einem halben Jahr, dass die Delegierten des Deutschen Apothekertags das Vorfinanzieren teurer Arzneimittel verhindern wollen und ebenfalls eine direkte Abrechnung wünschen.

In den meisten Fällen zeigen sich die PKV- Anbieter in diesem Bereich jedoch einsichtig, was auch für die direkte Abrechnung von Krankenhauskosten gilt.

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