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PKV kritisiert Besteuerungspläne für betriebliche Versicherungen

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Die Betriebliche Krankenversicherung boomt. Mehr und mehr Unternehmen nutzen diese Möglichkeit der zusätzlichen Absicherung als eine Art „Incentive“ für Ihre Belegschaft. Das Problem besteht jedoch in den Plänen des Finanzministeriums, das die Zuwendungen fortan höher besteuern könnte.

In der ÄrzteZeitung wird über den Stand der Diskussion berichtet und dabei der Rechenschaftsbericht der Privaten Krankenversicherungen (PKV) herangezogen. Aus diesem geht hervor, dass derzeit bereits mehr als 750.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer von den Leistungen profitieren. Hinzu kommen diejenigen, die die Beiträge aus eigener Tasche entrichten aber von verbesserten Firmenkonditionen profitieren.

Das Finanzministerium plant jedoch laut Entwurf für das Jahressteuergesetz, dass die Absicherung fortan als Teil des Barlohns in vollem Umfang besteuert werden soll. Bislang gelten PKV bzw. die betriebliche Krankenversicherung lediglich als „Sachlohn“, der einer niedrigeren Besteuerung unterliegt. Die Herangehensweise ist umso erstaunlicher, als Tankgutscheine beispielsweise ausgenommen sind und sogar steuerlich gefördert werden.

Entsprechend fordert der PKV Verband ein Umdenken und wünscht sich eine positivere Bewertung von Leistungen, die die Gesundheit fördern anstatt die Umwelt zu belasten. Ob dieser Gedankengang auch im zuständigen Ministerium angekommen ist, sei dahingestellt. Noch ist das Gesetz nicht verabschiedet, sodass noch Grund zur Hoffnung besteht.

 

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