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PKV: Kritik an Erhöhungspolitik

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Unabhängig davon, ob und in welcher Höhe die Beiträge für die PKV in den kommenden Wochen erhöht werden, fordert ein Kommentar in der Ärzte Zeitung von Seiten der Politik eine Anpassung der derzeit vorgeschriebenen Erhöhungspolitik.

Erwartet wird derzeit, dass es für mehr als die Hälfte der privaten Krankenversicherungen zu Prämienerhöhungen im zweistelligen Prozentbereich kommt. Der Grund liegt auch darin, dass in den letzten Jahren keine moderaten Erhöhungen möglich waren und diese zudem an die Steigerung der Gesundheitskosten gekoppelt sind.

Mit anderen Worten hat der Gesetzgeber dafür gesorgt, dass erst dann Prämien erhöht werden dürfen, wenn der Faktor Gesundheitskosten entsprechend ausfällt, dann jedoch auch alle anderen preistreibenden Faktoren wie die derzeit niedrigen Zinsen einkalkuliert werden können.

Aufgrund dieser Politik kommt es im Abstand von drei bis vier Jahren immer wieder zu regelrechten „Preisschocks“, die naturgemäß auch in der politischen Diskussion genutzt werden. Dahinter steht nach Ansicht des Kommentators in der Ärzte Zeitung vor allem die SPD, die sich gegen häufigere und moderate Erhöhungen ausspricht.

Ob dies mit dem grundsätzlichen sozialdemokratischen Bekenntnis zugunsten einer Bürgerversicherung zu tun hat oder andere Gründe hat, sei dahingestellt, doch wäre es sicherlich positiver, wenn nicht in regelmäßigen Abständen regelrechte Panikberichte aus dem PKV-Umfeld kämen.

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