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PKV: konstante Beiträge im Standardtarif

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Die Privaten Krankenversicherer (PKV) werden auch künftig ihre Beiträge im Standardtarif konstant halten. Wie der PKV -Verband bekannt gab, liegen die durchschnittlichen Prämien in dem ehemaligen Sozialtarif bei monatlich 300 Euro, wobei Rentner bis zu 150 Euro von Ihrer Rentenversicherung dazu erhalten.

Eine Regel beim Standardtarif besagt, dass dieser niemals oberhalb des Höchsttarifs der gesetzlichen Krankenversicherung liegen darf. Dieser lag 2019 bei 662,48 Euro im Monat. Zudem liegt der maximale Selbstbehalt im Standardtarif bei 306 Euro.

Die Konstanz in den Beiträgen zum Standardtarif hat bereits Tradition. Bei Frauen wurde zuletzt am 1. Juli 2016 erhöht, bei Männern am 1. Juli 2018, wobei die Erhöhungen davor in den Jahren 2010 und 2014 stattfanden.

Wie das Versicherungsmagazin berichtet, lassen sich die Leistungen im Standardtarif der PKV mit denen der gesetzlichen Krankenversicherungen vergleichen. Die Möglichkeit eines Wechsels in den Standardtarif besteht nur für Versicherte, die vor 2009 in die PKV eingetreten sind. Risikozuschläge bleiben allerdings in vollem Umfang erhalten und auch eine Gesundheitsprüfung kann vor dem Wechsel verlangt werden.

Beim Wechsel in den Standardtarif können die Altersrückstellungen in vollem Umfang mitgenommen werden, sodass der tatsächliche Beitrag meist deutlich unter dem errechneten Betrag liegt. Vor allem Ehepaare profitieren, da zusammen niemals mehr als 150 Prozent des Höchstbeitrags für die gesetzliche Krankenversicherung gezahlt werden. Eine Zusatzversicherung ist nur im Bereich Auslandsreisekrankenversicherung und der Absicherung von Krankentagegeld möglich.

 

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