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PKV: Kinder direkt nach der Geburt versichern

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Auch, wenn das Thema nicht neu ist, herrscht immer wieder Unklarheit über die Versicherung von Kindern in der Privaten Krankenversicherung (PKV). Dabei existieren in diesem Bereich besondere Chancen, die mit der Verpflichtung der Krankenversicherer zur Aufnahme einhergehen.

Grundsätzlich gilt, dass Eltern, die beide in der PKV versichert sind, zum privaten Versichern ihres Kindes verpflichtet sind. Ist nur ein Elternteil in der PKV, dann zählt die Höhe des Gehalts. Das Gesetz sieht vor, dass eine beitragsfreie Versicherung in den gesetzlichen Krankenkassen nur dann erfolgt, wenn der gesetzlich versicherte Elternteil mehr verdient.

Bei der Anmeldung eines Neugeborenen in der PKV ist der richtige Zeitpunkt entscheidend. Innerhalb einer Frist von zwei Monaten nach Geburt, ist die Versicherung der Eltern zu einer Aufnahme verpflichtet und darf keinerlei Gesundheitsprüfung fordern. Dies gilt auch dann, wenn bereits gesundheitliche Schäden diagnostiziert wurden. Mit anderen Worten entfallen die Risikozuschläge, die bei älteren Kindern erhoben werden dürfen.

In der Wahl des Tarifs sollten Eltern auf keinen Fall zu sparsam zu Werke gehen. Die Kosten belaufen sich auf rund 120 Euro im Monat, können aber auch zusätzliche Zahlungen notwendig machen. In manchen Fällen hilft der Arbeitgeber und leistet einen Zuschuss. Zu beachten ist, dass auch bei vorhandenen Krankheiten eine Topschutz gewählt werden kann, der sich im Laufe des Lebens deutlich auszahlt.

Zuletzt ist selbstverständlich auf freie Arztwahl zu achten. Hier handelt es sich um einen zentralen Bestandteil jeder guten PKV. Mehr Informationen zu diesem Thema liefert die Webseite der Privaten Krankenversicherer oder man wendet sich direkt an einen Versicherungsberater.

 

 

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