Rundum Versicherungsblog

Schadensregulierung, Berufsunfähigkeit und PKV News

PKV: Keine Rechnungszinsabsenkung durch die Hallesche

| Keine Kommentare

Das Thema Rechnungszins bzw. dessen Absenkung hat in der Vergangenheit zu verschiedentlicher Kritik an der PKV geführt. Dabei ist zu bemerken, dass beispielsweise die Hallesche überhaupt nicht von diesem Problem betroffen ist.

Mit anderen Worten bleibt die Verzinsung bei der Halleschen stabil und bewegt sich sogar oberhalb von 3,5 Prozent. Das ergab das diesjährige Nachweisverfahren „Aktuarieller Unternehmenszins“ (AUZ).

Besonders beeindruckend ist dieses Ergebnis eingedenk der Tatsache, dass allein 18 Anbieter in der PKV unterhalb des AUZ-Wertes von 3,5 Prozent liegen. Die Hallesche hat sich entsprechend durch kluges Agieren einen Wettbewerbsvorteil erarbeitet. Gemeint sind die Bestandstarife, die nach dem Bisex-Verfahren berechnet wurden.

Die Unisex-Tarife wurden von der Hallesche von vornherein mit einem Rechnungszins in Höhe von 2,5 Prozent angesetzt. Auf diese Weise ergibt sich einerseits eine Art „Sicherheitspuffer“ durch den die Beträge auch in Niedrigszinsphasen nicht nach unten angepasst werden müssen. Zum anderen ist davon auszugehen, dass eine höhere Nettoverzinsung erreicht wird. Durch die entstehenden Überschüsse bleiben die Beiträge auch nach Erreichen eines Alters von 65 Jahren stabil.

Wirft man einen Blick auf die tatsächliche Nettoverzinsung, so stand die Hallesche mit 4,38 Prozent im Jahr 2012 wahrlich gut da und hat den Durchschnitt der Branche bei weitem übertroffen. Die vielfach betriebene Angstmacherei durch PKV-Kritiker läuft in diesem Fall ins Leere ….

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.


Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.